Kunst - Wissenschaft - Religion

Helen Ispirian

Helen Ispirian

© Gerlind Klemens

Helen Ispirian

Helen Ispirian, eine oberfränkisch-armenische Künstlerin, aufgewachsen im Schwarzwald, studierte nach ihrem Musicalstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien klassischen Gesang an der Universität der Künste (UdK) in Berlin. Nach Solo-Auftritten als Chansonette mit Akkordeon-Begleitung im Goethe Institut Moskau sowie einer Tournee im Ural für die Deutsche Botschaft, gründete sie zusammen mit professionellen, russischen Musikern die Moskauer Band „Gastarbaiterka - Helenochka & Rebyata“, mit der sie u.a. beim Internationalen Moskauer Filmfestival, bei den deutschen Kulturtagen in Sibirien, in diversen Moskauer Klubs, am „Europatag“ auf dem Roten Platz sowie im Jahr der deutschen Literatur 2015 in der Residenz des Botschafters in Moskau. Im Moskauer Theater Meyerhold spielte sie außerdem die Titelrolle in der russischen Erstaufführung „Heute Abend: Lola Blau!“ von Georg Kreisler.
Sowohl wegen ihrer armenischen Wurzeln als auch durch ihre Aufenthalte in Kasachstan, Russland, Ukraine und weiteren SNG-Staaten versteht sich Helen als kulturelle Brückenbauerin zwischen Ost und West. Sie hat sowohl mit europäischen, als auch mit Künstlern aus Armenien, Georgien, Israel, Iran, Kasachstan, Litauen, Russland, der Ukraine, aus Tschechien u.a. zusammengearbeitet.
Helen ist Mitbegründerin des europäischen Trio OrgaVoce, was sich mit Alter und Neuer Musik beschäftigt. Als Mitglied eines jüdischen Vokalquartetts gastierte sie u.a. bei den Thüringer Bachwochen sowie in der Villa Seligmann in Hannover. Sie arbeitet regelmäßig deutschlandweit als Gast in symphonischen- Kammer- oder Opernchören, z.b. am Staatstheater Darmstadt, am Anhaltischen Theater Dessau, Gerhard-Hauptmann-Theater Görlitz, Landestheater Coburg.
Weitere Informationen unter:  www.OrgaVoce.com

Milena Dorn

Milena Dorn

Milena Dorn

Milena Dorn ist im Bereich Film-& Fernsehen, als Synchronsprecherin und als gelernte Musicaldarstellerin seit vielen Jahren auf den deutschen Stadttheaterbühnen zu sehen und zu erleben. Am Theater Bielefeld spielte sie von 2011 bis 2012, unter anderen Rollen als orientalische Mutter im Musical „Chess“, sowie 2012 am theaterhagen als Kit-Kat-Girl im Musical „Cabaret“ & eine Prinzessin Jette im Weihnachtsmärchen „Die Prinzessin auf der Erbse“. 2011 spielte sie die Doppelrolle der Mrs. Darling & der Squaw in „Peter Pan“ an den Freilichtspielen Tecklenburg. An der Bühne war sie erneut engagiert 2013 in „Der Schuh des Manitu“ sowie als indische Prinzessin in „Der Graf von Monte Christo“. Von 2014 – 2018 spielte sie drei Jahre lang als Gast am Schauspielhaus Bochum in den Produktionen „Monty Python´s Spamalot“ und „Weekend im Paradies“. 2017 erhielt sie das Engagement als „Soulgirl“ in der Rockoper „Jesus Christ Superstar“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. 2019 war sie als Marika v. Dobossy an der Komischen Oper Berlin in der beliebten Fußball-Operette „Roxy und ihr Wunderteam“ zu erleben. In den Jahren 2019/2020 übernahm sie die Rolle der Kiki und die alternierende Hauptrolle der Alex Owens in dem Musical „Flashdance“, welches als Tourtheater im Dezember 2019 Premiere im Kölner Musical Dome feierte. Zahlreiche Engagements im Bereich Film- & Fernsehen waren u.a. eine Vorabendserie der Constantin Entertainment als Hauptrolle bei Sat.1 und als Schauspielerin für Werbung u.a. für die Deutsche Bahn (DB), vinted (Mamikreisel App) und Mercedes Benz in Stuttgart. Im Synchronstudio verlieh sie bereits vielen Rollen Ihre Stimme, u.a. sag sie auch für die Deutsche Synchron bei „Spongebob“ oder den Titelsong von „Sibling Shock“ der Antares Film oder synchronisierte eine Forscherin & Mutter in der Kinderserie „Superwings“. Neben freiberuflichen Engagements unterrichtet sie seit über 10 Jahren Gesang, darstellende Kunst und Tanz für Schülerinnen & Schüler an Privat-, und Grundschulen. Sie ist seit 2022 Mutter eines Sohnes und lebt mit diesem in Ost-Berlin. Weitere Informationen unter:  https://www.castforward.de/members/profile/milena-dorn

Ugo D’Orazio 

Ugo D’Orazio 

Ugo D'Orazio

Ugo D'Orazio wurde in Mailand geboren. Nach einem Studium der Philosophie an der Universität Mailand absolvierte er ein Klavier- und Kompositionsstudium am Mailänder Konservatorium. Seit 1994 lebt und arbeitet er in Deutschland, zuerst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin, ab 2002 als Korrepetitor mit Engagements an der Staatsoper Hamburg, der Oper Zürich, dem Theater Bielefeld sowie ab 2004 an der Deutschen Oper Berlin. Im Sommer 2012 war er Studienleiter an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Gastweise war er an der Staatsoper München, an der Vlaamse Opera (Antwerpen), am Seoul Arts Center Opera House, am Beijing National Center for the Performing Arts und am Teatro de la Maestranza in Sevilla u.a. tätig. Als Liedbegleiter hatte er Auftritte an der Oper Leipzig, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Dresden, im Schloss Corvey u.a. Seit 2013 ist er Studienleiter an der Oper Leipzig.

Ralf B. Bergmann

Ralf B. Bergmann

Ralf B. Bergmann

Ralf B. Bergmann ist Physiker, Professor an der Universität Bremen und leitet ein Forschungsinstitut im Bereich optischer Technologien. Er engagiert sich darüber hinaus für die Diskussion weltanschaulich relevanter Fragen im Grenzgebiet von Naturwissenschaft, Theologie, Philosophie und Gesellschaft. Er gehört u. a. zum Leitungskreise des Professorenforums, https://professorenforum.de/, das christlichen Professoren Gelegenheit zur Netzwerkbildung und zur fachübergreifenden Auseinandersetzung über gesellschaftlich relevante Themen bietet. 2019 veröffentlichte er das Buch „Gott und die Erklärung der Welt – Christlicher Glaube oder atheistische Weltanschauung: Was ist vernünftiger?“ und 2021 das Buch „Die freie Gesellschaft und ihre Feinde“.

Auf der Suche

Auf der Suche

Die Suche nach der Wahrheit kann man sowohl im religiösen Kontext betrachten:

„Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.“
Johannes 8,32

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Johannes 14,6

„Legt deshalb die Lüge ab und redet untereinander die Wahrheit; denn wir sind als Glieder miteinander verbunden.“
Epheser 4,25

als auch im wissenschaftlichen, wie bspw. auf den Absolventenfeiern der beiden größten Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Februar 2025 verdeutlicht wurde:

„Kritisches Hinterfragen im KI-Zeitalter wichtiger denn je“
„Gerade in Zeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) bekomme die Ethik wissenschaftlichen Arbeitens einen besondere Bedeutung, betonte Professor Elmar Eggert, Prodekan für Studium und Lehre, in seiner Festrede. Wenn Wissen mit einem Mausklick aus der Blackbox der KI abgerufen werden könne, stelle sich die Frage: „Treffen die Fakten wirklich zu oder hören sie sich nur gut an? Um sie richtig einzuordnen und zu bewerten, brauchen wir eigenes Wissen und Urteilsfähigkeit“, erläuterte der Sprachwissenschaftler. Kritisches Hinterfragen werde wichtiger denn je.“
„Bevor die Absolventinnen und Absolventen ihre Auszeichnungen entgegennehmen durften, gaben sie feierlich das akademische Versprechen ab: Damit verpflichten sie sich öffentlich, „nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrheit zu suchen und zu bekennen“.“
(https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/014-absolvfeier-philfak v. 07.02.2025)

„Wissenschaft kennt keine Grenzen, sie braucht Freiheit“
„Umrahmt von einem feierlichen Musikprogramm mit einem Streichquartett gaben die Absolventinnen und Absolventen zuvor ihr akademisches Versprechen ab: Sie verpflichteten sich mit Handschlag, den verliehenen Doktortitel „in Ehren zu halten und nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrheit zu suchen und zu bekennen“.“
„Der offene und ehrliche Umgang mit neuen Erkenntnissen gehöre zu den wissenschaftlichen Grundprinzipien. „Wissenschaft kennt keine Grenzen, sie braucht Freiheit. Bauen Sie bei Ihrer Arbeit keine Mauern, sondern suchen Sie die Auseinandersetzung.“ Die Prodekanin appellierte an die Nachwuchsforschenden: „Setzen Sie Ihr Wissen zum Wohle der Menschen ein und lassen Sie sich nicht von Populismus irritieren.““
(https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/015-absolvfeier-mathnat v. 11.02.2025)

Im Frühjahr 2025 haben sich Menschen aus Musik, Schauspiel, Wissenschaft und Gesellschaft zusammengeschlossen, um diese und andere Aspekte zu betrachten und einem interessierten Publikum Informationen aus verschiedenen Sichtweisen zu präsentieren. Das Ensemble greift aktuelle Themen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Religion auf und bringt sie dem Publikum auf künstlerische Art näher:

Machen Sie sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens!
Erleben Sie bekannte Musik in einer neuen Interpretation, wie Sie sie noch nicht gehört haben!
Öffnen Sie Ihre Sinne, um den Weg zu finden und zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können!
Machen Sie sich fit für die Zukunft, denn das Leben wartet nicht, es will gelebt werden!
Weitere Informationen unter https://www.kunst-wissenschaft-religion.de/veranstaltungen