Kunst - Wissenschaft - Religion

Franciska Braun

Franciska Braun

Franciska Braun | Sopran

„Schon immer interessiere ich mich für die Grundlagen eines menschengemäßen Zusammenlebens und finde in der Musik aller Zeiten die wunderbaren Ideale eines sinnvollen und erfüllenden Miteinanders. Ob in Orchesterwerken großer Komponisten, ob im Klavierlied oder im freien Ensemble-Spiel der Improvisation – in allem ist erlebbar, dass Frieden uns Menschen möglich ist.“

Studium in Weimar – Diplom Gesang/Musiktheater

Tätigkeitsschwerpunkte:

Neue Musik/Experimentelle Musik -  Freie Musik/Improvisation - Geistliche Musik mit Orchester
Kammeropern - Lied- und Konzertgesang

Lebensstationen:

Celle  – Berlin – Weimar – Hitzacker

 

Christina Schütz

Christina Schütz

Christina Schütz, geboren in Halle/Saale, studierte Kirchenmusik an der Hochschule der Künste Berlin, sowie Gesang in Leipzig. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Kirchenmusikerin in Brandenburg und Baden-Württemberg, wirkte sie als Schauspielmusikerin an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt (1993–2015) und übernahm leitende Funktionen in verschiedenen Ensembles, Chören und Orchestern. So kam es projektweise zur Zusammenarbeit mit, u.a. der Stuttgarter Kantorei, dem Sinfonieorchester Ludwigsburg und den Marbacher Sängerknaben. Internationale Konzerttätigkeiten führten sie mit dem Ensemble „sona nova“ u.a. in die Carnegie Hall (New York), außerdem war sie Mitglied des Michael-Schütz-Quartetts und der Band Entzücklika. Seit 2010 ist sie Kirchenmusikerin der Hoffbauer-Stiftung in Potsdam und Beauftragte für Popularmusik im Kirchenkreis Potsdam.

Boris Kotchoubey

Boris Kotchoubey

Prof., Dr. Phil., Boris Kotchoubey, Studium der Medizin 1969-75 und Psychologie 1978-83, Promotion im Fach Psychophysiologie in Moskau, Habilitation im Fach Medizinische Psychologie in Tübingen. Autor und Koautor von über 150 Publikationen in referierten internationalen Fachzeitschriften. Letzte Buchpublikationen "Why Are You Free? Psycvhology and Neurobiology of Voluntary Action" (Nova Science Publishers, 2012), "Irrsinn der Sterbehilfe (Tübingen University Library, 2018), "Untergang einer Institution: Wissenschaft zwischen Früh- und Postmoderne" (Deutscher Wissenschaftsverlag, 2023).

 

Andreas Schnepf

Andreas Schnepf

Andreas Schnepf, studierte Chemie an der Universität Karlsruhe. Nach seiner Dissertation, Forschungsaufenthalten am DESY (Deutsches Elektronen Synchroton Hamburg) und PSI (Paul Scherrer Institut, Villingen, Schweiz  sowie der Habilitation (2002–2006) am Institut für Anorganische Chemie der Universität Karlsruhe (Habilitationsschrift: Erzeugung gasförmiger Ge (I) Halogenide bei 1600°C und ihr Einsatz in der Synthesechemie – Ein neuer Zugang zu metalloide Clustern des Germaniums) lehrte er an der Universität Karlsruhe als Privatdozent, zunächst als Forschungsstipendiat, dann als Heisenbergstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, bevor er 2010 auf eine W2-Professur an die Universität Duisburg-Essen wechselte. Seit 2012 ist er W3-Professor für Anorganische Chemie an der Universität Tübingen. In seiner Forschung für die Nanotechnologie bewegt er sich im Grenzbereich zwischen Molekül und Festkörper – auf Basis der präparativen Kryochemie, wodurch Verbindungen, die normalerweise nur im Weltraum vorkommen, für die präparative Chemie zugänglich gemacht und das Tor zu einer neuartigen Chemie geöffnet sowie Voraussetzungen für innovative Materialien geschaffen werden.
Seit 2022 bemüht er sich zusammen mit vier weiteren Chemie- und Physik-Professoren um transparente Aufklärung im Hinblick auf die neuartige modRNA/LNP Technologie (https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/chemie-professoren-fragen-paul-ehrlich-institut-warum-haben-sie-nicht-gewarnt-li.2283637) und betrachtet diese in seinem Vortrag im Rahmen von „Kunst-Wissenschaft-Religion“-Veranstaltungen mit einem kritischen Blick.

Axel Bernd Kunze

Axel Bernd Kunze

Axel Bernd Kunze ist Sozialethiker und Pädagoge. Er lehrt als Privatdozent für Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn. Beruflich ist er als Schulleiter sowie Dozent für Sozialpädagogik, Pädagogische Psychologie und Gemeinschaftskunde an einer Fachschule für Sozialpädagogik tätig. Axel Bernd Kunze ist ferner als Publizist aktiv und hält Lehraufträge für Ethik der Sozialen Arbeit sowie das Lehren an Fachschulen für Sozialpädagogik.
Seine Forschungsinteressen sind Fragen der Bildungs-, Staats- und Menschenrechtsethik sowie das Verhältnis von Bildung und Religion.
Nach der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe II hat Axel Bernd Kunze zunächst in einem interdisziplinären DFG-Forschungsprojekt zum Menschenrecht auf Bildung an der Universität Bamberg gearbeitet; das Projekt hat wesentliche Grundlagen zur Implementierung eines eigenständigen sozialethischen Bildungsdiskurses geleistet. Danach folgte eine Zeit als Vertretungsprofessor in der Lehrerbildung an der Universität Trier.
Er ist u. a. Mitglied im Vorstand des Bundesverbands evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik, im Beirat der Gesellschaft für Bildung und Wissen, im Wissenschaftlichen Beirat des Verbands der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen sowie im Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Philologenverbandes.
Ausgewählte Buchveröffentlichungen: Freiheit im Denken und Handeln. Eine pädagogisch-ethische und sozialethische Grundlegung des Rechts auf Bildung (Bielefeld 2012); Befähigung zur Freiheit. Beiträge zum Wesen und zur Aufgabe von Bildungs- und Erziehungsgemeinschaften (München 2013); Bildung in der Demokratie. Warum pädagogischer Eigensinn und Freiheit unverzichtbar sind (Bonn 2018); Wiederentdeckung des Staates in der Theologie (gem. mit Alexander Dietz, Jan Dochhorn und Ludger Schwienhorst-Schönberger, Leipzig 2020); Bildung und Religion. Die geistigen Grundlagen des Kulturstaates (Berlin 2022); Menschenwürde im Intensivstaat? Theologische Reflexionen nach Corona (Regensburg 2023).

Sandra Kostner

Sandra Kostner

Sandra Kostner studierte Geschichte und Soziologie an der Universität Stuttgart und promovierte an der University of Sydney. Seit 2010 ist sie Geschäftsführerin des Masterstudiengangs „Migration, Diversität und Teilhabe“ an der PH Schwäbisch Gmünd. Sie forscht zu den Themen: Migrations-, Integrations- und Identitätspolitik, Geopolitik sowie Transformationspolitik und deren Folgen für Demokratie, individuelle Freiheitsrechte und Rechtsstaat. Sie ist Initiatorin und Vorsitzende des 2021 gegründeten Netzwerks Wissenschaftsfreiheit e.V.. Zuletzt veröffentlichte sie: Die Wir-gegen-die-Gesellschaft. Warum der von Arthur M. Schlesinger vor 30 Jahren diagnostizierte Samen der identitätspolitischen Spaltung aufgegangen ist (ibidem, 2024); (mit Stefan Luft) Ukrainekrieg. Warum Europa eine neue Entspannungspolitik braucht (Westend, 2023); Wissenschaftsfreiheit. Warum dieses Grundrecht zunehmend umkämpft ist (Nomos, 2022) und (mit Tanya Lieske) Pandemiepolitik. Freiheit unterm Rad? (ibidem, 2022).