Kunst - Wissenschaft - Religion

Inken Prohl

Inken Prohl

Prof. Dr. Inken Prohl

Inken Prohl ist seit 2006 Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Heidelberg. Sie studierte Japanologie und Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin, ergänzt durch Studienaufenthalte an der University of Tokyo. Promotion (1999) und Habilitation (2004) erfolgten an der Freien Universität Berlin. Umfangreiche Forschungsaufenthalte in Japan haben ihre Arbeit entscheidend geprägt.

Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen die heutigen Religionen in Japan, insbesondere die Veränderungen des Buddhismus in der modernen Gesellschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zen-Buddhismus. Vor diesem Hintergrund hat sie kürzlich die zweite Auflage ihres Buchs Zen für Dummies veröffentlicht, worin sie zentrale Ideen und Praktiken des Zen auf leicht zugängliche Weise erläutert. Sie zeigt außerdem, wie Zen im sogenannten Westen adaptiert, popularisiert und weiterentwickelt wurde. Auch der Themenbereich Zen und Therapie gehört zu ihrem Fachgebiet, wie sie beispielsweise im Artikel Erich Fromm, Zen-Buddhismus und Therapie. Heilung mit Risiken und Nebenwirkungen? (2026) demonstriert.

Darüber hinaus befasst sich Inken Prohl in den letzten Jahren zunehmend mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Identitätspolitik und Künstlicher Intelligenz (KI). Zu beiden Themenfeldern hat sie zahlreiche Aufsätze vorgelegt – in Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Identitätspolitik zum Beispiel Altruistischer Fundamentalismus: Die Social-Justice-Bewegung als religionsanaloge Formation (2025), erschienen in der Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik. Auch zum Thema Künstliche Intelligenz hat sie mehrere Beiträge veröffentlicht. In diesen Arbeiten untersucht sie, wie digitale Technologien traditionelle Vorstellungen von Subjektivität, Selbstverständnis und ethischer Orientierung verändern und dabei Funktionen übernehmen, die bislang die Domäne von Religionen waren. Zum aktuellen Blog-Projekt des Instituts für Religionswissenschaft Heidelberg, Religion, Technologien und Künstliche Intelligenz, hat sie 2025 die Artikel Das verschwindende Selbst: Digitale Bildkulturen als religionsanaloge Formationen und Enttäuschung im Diskurs – Warum KI und Ethik neue Fragen brauchen  beigetragen.

Peter Graeff

Peter Graeff

  Berufliche Laufbahn  Ab 2013 W3 Professur für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Christian-Albrechts-Universität, Kiel.
2011-2013 Vertretungsprofessuren für Statistik und empirische Sozialforschung, Goethe Universität, Frankfurt am Main, und Universität der Bundeswehr, München.
2008-2010 Vertretungsprofessuren für Soziologie, Heinrich-Heine Universität, Düsseldorf, und Universität der Bundeswehr, München.
2006-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Soziologie, Technische Universität Dresden und Universität Bielefeld.
1999-2005 Wissenschaftlicher Assistent, Institut für Soziologie, Universität Bonn.
  Abschlüsse  Habilitation (Soziologie) 2005, Universität Bonn.
Promotion 1998, Universität Bonn.
Diplom in Volkswirtschaft (1997), Universität Bonn.
Diplom in Psychologie (1992), Universität Bonn.
  Forschungsschwerpunkte  Positives und negatives Sozialkapital/Devianz (Korruption und Vertrauen, Ehrenamt).
Quantitative Methoden/Statistische Modellierung.
Qualitative Methoden der Datengenerierung (insbesondere Devianzdaten und sensitive Daten).

Akademische Qualifikationen
  Funktionen  Mitglied im Beirat „Verschickungskinder“ Humboldt-Universität Berlin ab 2023-2025.
Geschäftsführender Direktor des Fachbereichs Soziologie, Universität Kiel 2016-2018, 2020-2022.
Stellvertretender geschäftsführender Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften 2016-2018, 2020-2022.
Bafög-Beauftragter am Institut für Sozialwissenschaften, Universität Kiel 2013-2022.
Leitung der Reakkreditierung der BA- und MA-Studiengänge Soziologie/International Vergleichende Soziologie an der Universität Kiel 2014-2018.
Leitung des Promotionsstudiengangs Sozialwissenschaften der WiSo Fakultät ab 2018.
Kapazitätsbeauftragter (Soziologie) ab 2017.
GESIS Beauftragter der Universität Kiel ab 2016.IT-Beauftragter des Fachbereiches Soziologie ab 2016.
Stellvertretendes Mitglied im Zentralen Ausschuss für Lehrerbildung ab 2016.
Leitung des Arbeitskreises Wissenschaft von Transparency International und Mitglied des Führungskreises ab 2007.
  Mitgliedschaften in Universitäts-Gremien Kiel  Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zur Lehrveranstaltungsevaluation ab 2017.
Gewähltes Mitglied des Konvents der WiSo Fakultät 2016.
Mitglied des Promotions- und Habilitationsausschusses der Wiso Fakultät ab 2013.
Mitglied im Excellenzcluster The Future Ocean.
Mitglied in verschiedenen Berufungskommissionen (z.B. Gender und Diversity, Soziologische Theorie, Meterologie).
Mitglied in verschiedenen Evaluationsgremien für W1 Professuren (z.B. Mathematik, BWL).
  Mitgliedschaften  International Sociological Association.
Research Committee 33 (RC33), Logic and Methodology in Sociology.
Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS).
Methodensektion der DGS.
European Society of Criminology (EuroCrim).
European Survey Research Association (ESRA).
Akademie für Soziologie.

Veröffentlichungen von Büchern/Guest Editorials (Letzte fünf Jahre)
   Wolf, Sebastian und Graeff, Peter (Hrsg.) (2022). Corona und Korruption. Gesellschaftswissenschaftliche Analysen. Springer VS, Berlin.
Braunisch, Lilli, Schweia, Malte, Graeff, Peter und Baur, Nina (Hrsg.) (2020). Challenges for Big Data Analysis. Data Quality and Data Analysis of Analogous and Digital Mass Data. Historical Social Research 45 (3).

 

Peter Paul Nawroth

Peter Paul Nawroth

Curriculum Vitae

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Peter Paul Nawroth
geboren am 27. Oktober 1954 in Virum, Dänemark
verheiratet: 3 Kinder

Kernkompetenzen  
  - Beurteilung von Pathobiochemie und Therapieansatz bis zur klinischen Relevanz
- Öffentlichkeitsarbeit und Kontakte
- Breite klinische und wissenschaftliche Erfahrung
- Schriftstellerische Tätigkeit
Administrative Leitungsfunktionen
2011 – 2012 Kommissarisch Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg
2007 – 2011 Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg
2001 – 2020 Vorstandsvorsitzender des Nierenzentrums des Universitätsklinikums Heidelberg
Klinische Leitungsfunktionen
Bis 02/2021 Direktor Innere Medizin I und Klinische Chemie, Universität Heidelberg
Wissenschaftliche Tätigkeiten
  - Columbia University
--> Hämostaseologie, Hämatologie
- University of Oklahoma
--> Vaskuläre Biologie
- Universität Tübingen
--> Vaskuläre Biologie und Stoffwechsel
- Universität Heidelberg:
--> bis 2022:  Sprecher Sonderforschungsbereich der DFG (SFB 1118) über Diabetische Folgeschäden
--> Mitglied und eigene DFG Projekte in den Sonderforschungsbereichen Gastroenterologie, Immunologie und Schmerz-Forschung
- Helmholtz-Center Munich
--> Head Division Joint HD-IDC Translational Diabetes Program
- Innere Medizin III, Universitätsklinikum Dresden
--> Gastwissenschaftler
Akademische Selbstverwaltung und Fachgesellschaften (Auszug)
Universität Heidelberg - Stellvertretender Vorsitzender der Forschungskommission
  - Leitung Lenkungsausschuss Geriatrie (bis 2012)
  - Vorstandsmitglied Deutsche Diabetes Gesellschaft
- Beirat „Südwestdeutsche Gesellschaft für Innere Medizin“„
- Deutsche Gesellschaft für Angiologie“
- Council EASD
- Präsident der Jahrestagungen verschiedener Fachgesellschaften
- Mitglied Leopoldina
- Vorsitzender des Scientific Advisory Boards des Deutschen Diabetes Zentrums, Leibniz Gemeinschaft, Düsseldorf
Preise, Ehrungen, Stipendien, Bücher
  - Heisenberg-Stipendium
- Schilling-Professur
- Camillo Golgi Preis der europäischen Diabetes Gesellschaft
- Paul Langerhans Lecture, German Diabetes Society (DDG)
- Ehrendoktorwürde Stradins Universität, Riga, Lettland
- Gesundheitsdiktatur (Plassen)
- Gebt der Medizin ihren Sinn zurück (Springer)
- Gesundheitsgewitter (Waldkirch)
- Nackte Medizin (Achgut)
Hochschullaufbahn  
  - Columbia University
- Oklahoma Medical Research Foundation
- Heisenberg-Stipendium
- Schilling Professur und C3-Professur Universität Tübingen
- Lehrstuhl und C4-Professur Universitätsklinikum Heidelberg
- Gastwissenschaftler Innere Medizin. Universitätsklinikum Dresden
Industrieerfahrung  
Mitgründer Industriekontakte - Wilex AG (jetzt Heidelberg Pharma AG)
- Tätigkeit in Scientific Advisory Boards
- Lizensierung eigener Patente
- Beratung bei Patentstreitigkeiten

Niels Werber

Niels Werber

Niels Werber, geb. 1965, ist seit 2009 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen und seit 2021 Sprecher des SFB 1472 "Transformationen des Populären“. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Die soziale Verteilung von Beachtung, Wertungskommunikation, Soziale Insekten, Selbstbeschreibungen der Gesellschaft. Er ist Herausgeber der Zeitschrift Literaturwissenschaft und Linguistik. LiLi (Springer Nature) und der Buchreihen LiLi (Metzler Verlag) und Siegener Beiträge zur Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft (Winter Verlag). (nielswerber.de)

Friedrich Pürner

Friedrich Pürner

Dr. med. Friedrich Pürner ist Abgeordneter im Europäischen Parlament, Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen und hat sich durch ein weiteres Studium zum Master of Public Health (MPH) qualifiziert. Er hat zudem die Ausbildungen zum KFZ-Mechaniker und zum Bürokaufmann abgeschlossen.

Seit seinem 19. Lebensjahr ist er für verschiedene staatliche Institutionen tätig. So war er u.a. Zeitsoldat und Leiter einer JVA-Krankenabteilung. Er leitete am Bayerischen Landesamt für Gesundheit die Taskforce Infektiologie/Flughafen, sowie den Fachbereich Epidemiologie. Anschließend übernahm er die Leitung eines bayerischen Gesundheitsamts.

Dr. Pürner unterrichtete an der Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie an einer Berufsfachschule für Krankenpflege.

An der Bayerischen Landesärztekammer war er Dozent in der Ausbildung von Notfallmedizinern bezüglich infektiologischer Großschadenslagen. Auch lehrte er angehenden Amtsärzten, Hygienekontrolleuren und Lebensmittelüberwachern die praxisorientierte Anwendung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG).

Internet: https://www.europarl.europa.eu/meps/de/256969/FRIEDRICH_PURNER/home

Twitter: https://x.com/DrPuerner

Instagram: https://www.instagram.com/puernerfriedrich/

Thomas Ly

Thomas Ly

Ausbildung als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr

    • mit Studium „Humanmedizin“ und „Slawistik“

    • Pilotenausbildung (PL-H, PL Boeing 777 und PL Airbus A340)

Med. Fachausbildung Infektologie und Protokollmedizin in Singapur

Auditor für medizinisches Qualitätsmanagement i.A. der Europäischen Raumfahrtagentur ESA

seit über 10 Jahren Consultant QM & Infektologie der thailändischen BDMS-Krankenhaus Gruppe (>50 Krankenhäuser, 8.400 Betten, 8.000 Pflegekräfte und 11.000 Ärzte)

Kriseneinsätze:

    • 1999 Timor-Krieg

    • 2006 Naturkatastrophe Vulkan Merapi Java/Indonesien

    • 2010 Irak-Krieg Bagdad

    • 2010 Naturkatastrophe Vulkan Merapi Java/Indonesien

    • 2011 Naturkatastrophe Töhoku-Beben Fukushima/Japan

    • 2011 Kurdistan-Krieg Sulaimaniyya

    • 2013 Naturkatastrophe Taifun Hainan Leyte/Philippinen