Kunst - Wissenschaft - Religion

Boris Kotchoubey

Boris Kotchoubey

Prof., Dr. Phil., Boris Kotchoubey, Studium der Medizin 1969-75 und Psychologie 1978-83, Promotion im Fach Psychophysiologie in Moskau, Habilitation im Fach Medizinische Psychologie in Tübingen. Autor und Koautor von über 150 Publikationen in referierten internationalen Fachzeitschriften. Letzte Buchpublikationen "Why Are You Free? Psycvhology and Neurobiology of Voluntary Action" (Nova Science Publishers, 2012), "Irrsinn der Sterbehilfe (Tübingen University Library, 2018), "Untergang einer Institution: Wissenschaft zwischen Früh- und Postmoderne" (Deutscher Wissenschaftsverlag, 2023).

 

Andreas Schnepf

Andreas Schnepf

Andreas Schnepf, studierte Chemie an der Universität Karlsruhe. Nach seiner Dissertation, Forschungsaufenthalten am DESY (Deutsches Elektronen Synchroton Hamburg) und PSI (Paul Scherrer Institut, Villingen, Schweiz  sowie der Habilitation (2002–2006) am Institut für Anorganische Chemie der Universität Karlsruhe (Habilitationsschrift: Erzeugung gasförmiger Ge (I) Halogenide bei 1600°C und ihr Einsatz in der Synthesechemie – Ein neuer Zugang zu metalloide Clustern des Germaniums) lehrte er an der Universität Karlsruhe als Privatdozent, zunächst als Forschungsstipendiat, dann als Heisenbergstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, bevor er 2010 auf eine W2-Professur an die Universität Duisburg-Essen wechselte. Seit 2012 ist er W3-Professor für Anorganische Chemie an der Universität Tübingen. In seiner Forschung für die Nanotechnologie bewegt er sich im Grenzbereich zwischen Molekül und Festkörper – auf Basis der präparativen Kryochemie, wodurch Verbindungen, die normalerweise nur im Weltraum vorkommen, für die präparative Chemie zugänglich gemacht und das Tor zu einer neuartigen Chemie geöffnet sowie Voraussetzungen für innovative Materialien geschaffen werden.
Seit 2022 bemüht er sich zusammen mit vier weiteren Chemie- und Physik-Professoren um transparente Aufklärung im Hinblick auf die neuartige modRNA/LNP Technologie (https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/chemie-professoren-fragen-paul-ehrlich-institut-warum-haben-sie-nicht-gewarnt-li.2283637) und betrachtet diese in seinem Vortrag im Rahmen von „Kunst-Wissenschaft-Religion“-Veranstaltungen mit einem kritischen Blick.

Axel Bernd Kunze

Axel Bernd Kunze

Axel Bernd Kunze ist Sozialethiker und Pädagoge. Er lehrt als Privatdozent für Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn. Beruflich ist er als Schulleiter sowie Dozent für Sozialpädagogik, Pädagogische Psychologie und Gemeinschaftskunde an einer Fachschule für Sozialpädagogik tätig. Axel Bernd Kunze ist ferner als Publizist aktiv und hält Lehraufträge für Ethik der Sozialen Arbeit sowie das Lehren an Fachschulen für Sozialpädagogik.
Seine Forschungsinteressen sind Fragen der Bildungs-, Staats- und Menschenrechtsethik sowie das Verhältnis von Bildung und Religion.
Nach der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe II hat Axel Bernd Kunze zunächst in einem interdisziplinären DFG-Forschungsprojekt zum Menschenrecht auf Bildung an der Universität Bamberg gearbeitet; das Projekt hat wesentliche Grundlagen zur Implementierung eines eigenständigen sozialethischen Bildungsdiskurses geleistet. Danach folgte eine Zeit als Vertretungsprofessor in der Lehrerbildung an der Universität Trier.
Er ist u. a. Mitglied im Vorstand des Bundesverbands evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik, im Beirat der Gesellschaft für Bildung und Wissen, im Wissenschaftlichen Beirat des Verbands der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen sowie im Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Philologenverbandes.
Ausgewählte Buchveröffentlichungen: Freiheit im Denken und Handeln. Eine pädagogisch-ethische und sozialethische Grundlegung des Rechts auf Bildung (Bielefeld 2012); Befähigung zur Freiheit. Beiträge zum Wesen und zur Aufgabe von Bildungs- und Erziehungsgemeinschaften (München 2013); Bildung in der Demokratie. Warum pädagogischer Eigensinn und Freiheit unverzichtbar sind (Bonn 2018); Wiederentdeckung des Staates in der Theologie (gem. mit Alexander Dietz, Jan Dochhorn und Ludger Schwienhorst-Schönberger, Leipzig 2020); Bildung und Religion. Die geistigen Grundlagen des Kulturstaates (Berlin 2022); Menschenwürde im Intensivstaat? Theologische Reflexionen nach Corona (Regensburg 2023).

Sandra Kostner

Sandra Kostner

Sandra Kostner studierte Geschichte und Soziologie an der Universität Stuttgart und promovierte an der University of Sydney. Seit 2010 ist sie Geschäftsführerin des Masterstudiengangs „Migration, Diversität und Teilhabe“ an der PH Schwäbisch Gmünd. Sie forscht zu den Themen: Migrations-, Integrations- und Identitätspolitik, Geopolitik sowie Transformationspolitik und deren Folgen für Demokratie, individuelle Freiheitsrechte und Rechtsstaat. Sie ist Initiatorin und Vorsitzende des 2021 gegründeten Netzwerks Wissenschaftsfreiheit e.V.. Zuletzt veröffentlichte sie: Die Wir-gegen-die-Gesellschaft. Warum der von Arthur M. Schlesinger vor 30 Jahren diagnostizierte Samen der identitätspolitischen Spaltung aufgegangen ist (ibidem, 2024); (mit Stefan Luft) Ukrainekrieg. Warum Europa eine neue Entspannungspolitik braucht (Westend, 2023); Wissenschaftsfreiheit. Warum dieses Grundrecht zunehmend umkämpft ist (Nomos, 2022) und (mit Tanya Lieske) Pandemiepolitik. Freiheit unterm Rad? (ibidem, 2022).

Bernd Simeon

Bernd Simeon

Bernd Simeon forscht und lehrt an der RPTU Kaiserslautern - Landau mit
Schwerpunkt auf der Entwicklung und Analyse von Computermodellen.
Nach zahlreichen interdisziplinären Projekten mit den Ingenieurwissenschaften und der Medizin beschäftigt ihn insbesondere die Frage, ob mit dem Computer berechnete Prognosen und Problemlösungen stets eine verlässliche Quelle der Erkenntnis sind.  Oder nehmen sie mehr und mehr die Rolle eines digitalen Orakels wahr, das als moderne Variante des Götterspruchs der Antike dient?  
Zu diesem Themenkreis erschien 2023 sein Buch  Die Macht der Computermodelle.

Stefan Luft

Stefan Luft

Dr. Stefan Luft

Nach dem Studium der Geschichte und Politischen Wissenschaft sowie der Promotion zum Dr. phil. an der Ludwig-Maximilians-Universität München war Stefan Luft als Referent für Journalistische Nachwuchsförderung in der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin tätig. Im Jahr 1995 wurde er Sprecher des Senators für Inneres der Freien Hansestadt Bremen und hiernach Stellvertretender Sprecher des Senats der Freien Hansestadt Bremen und Sprecher verschiedener Senatsressorts. Im Jahr 2004 wechselte er in die Wissenschaft, zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen, seit 2008 als Privatdozent. Von 2008 bis 2011 war er Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission des Landtages Rheinland-Pfalz „Integration und Migration in Rheinland-Pfalz“, von 2010 bis 2013 Ständiger Sachverständiger der Enquete-Kommission „Migration und Integration“ des Hessischen Landtags und darüber hinaus Mitglied der Jury der Allgemeinen Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes. 2020 war er Gründungsmitglied des "Netzwerk Wissenschaftsfreiheit" und ist seit 2024 Vorsitzender des Vereins "Mauern öffnen". Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählen die Themen der Migrations- und Integrationspolitik sowie die Kriegspolitik des Westens. Weitere Informationen unter: https://www.stefanluft.de/